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Fördern und Fordern

Die Broschüre „fördern und fordern“ zur Schülerinnen- und Schülerbeurteilung in der Volksschule gibt einen umfassenden Überblick über die Grundsätze und die praktische Umsetzung einer förderorientierten Beurteilung. Im Kapitel „Grundlagen“ werden zunächst die unterschiedlichen Funktionen der Beurteilung sowie Kriterien für eine gute Beurteilung aufgezeigt. Weitere Kapitel widmen sich der Beurteilung von Fachleistungen, des Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens, der Selbstbeurteilung, dem Standortgespräch und stufenspezifischen Aspekten des Kindergartens.

Die Broschüre soll die Lehrpersonen bei der Gestaltung ihrer Beurteilungsaufgabe unterstützen und dazu anregen, eigene und massgeschneiderte Beurteilungsinstrumente für die eigene Schule bzw. den eigenen Unterricht zu entwickeln.

Gedruckte Exemplare der Broschüre können bei der BLDZ bestellt werden: Kanton Thurgau, BLDZ, Ressort Lehrmittel, Riedstrasse 7, 8510 Frauenfeld, 052 724 30 56, www.lehrmittel-shop.tg.ch (Art.-Nr. 5830.64.00).

Der Instrumentenkoffer zur Schülerinnen- und Schülerbeurteilung ergänzt die Broschüre „fördern und fordern“ und enthält Arbeitsblätter zu den darin genannten Teilbereichen Grundlagen, Beurteilung von Fachleistungen, Beurteilung des Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens, Selbstbeurteilung und Standortgespräch.

Für die Urheberrechte an den Dokumenten gelten die Regeln des Creative Commons (www.creativecommons.org) mit den folgenden Einschränkungen:

Instrumentenkoffer

Grundlagen

Beurteilung der Fachleistungen

Beurteilung des Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens

Selbstbeurteilung

Standortgespräch

Thementagung

Unterlagen

Thementagung 2010 für Lehrpersonen, Behördenmitglieder und Schulleitungen
„Wie kann ich meine Schülerinnen und Schüler individuell fördern und beurteilen und gleichzeitig ein kantonal einheitliches Zeugnis erstellen, ohne einzelne Kinder und Jugendliche zu demotivieren?“ Diese Frage beschäftigt viele Lehrpersonen, die sich um einen differenzierenden Unterricht bemühen, der auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der einzelnen Lernenden eingeht. Das Spannungsfeld zwischen individueller Förderung und Zeugnisnote sowie die unterschiedlichen Funktionen der Beurteilung führen im konkreten Schulalltag zu vermeintlichen und tatsächlichen Widersprüchen, die nicht ohne weiteres aufzulösen sind. Nötig ist hier eine gemeinsame Haltung der Schulen, damit die Beurteilungspraxis für alle Beteiligten transparent ist (Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrpersonen, abnehmende Schulen und Lehrbetriebe).

Denkanstösse und Lösungsansätze dazu präsentierten die Referentin Helene Nüesch und der Referent Urs Vögeli-Mantovani an zwei Veranstaltungen am 16. Juni und am 8. September 2010. Anschliessend beantworteten sie Fragen aus dem Publikum. Hier finden Sie die Tagungsunterlagen (Flyer, Präsentationsfolien, FAQs).