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Bildungssemester

Das besoldete Bildungssemester soll einen Perspektivenwechsel ermöglichen. Es ermöglicht, Distanz zum Schulalltag zu gewinnen und sich eine Zeit lang in einer anderen Rolle zu bewegen. Gezielte Weiterbildung bringen einem fachlich auf den neusten Stand und erweitern den gewohnten Blickwinkel durch neue Sichtweisen und Erfahrungen. Weiterbildung heisst auch, eigene Haltungen, Gewohnheiten und Einstellungen zu hinterfragen, Neues auszuprobieren, den Horizont zu erweitern, sich neue Herausforderungen zu stellen und diesen Stand zu halten. Es geht aber auch darum auftanken, sich zu stärken, um mit frischem Elan, neuen Ideen und wacher Berufsfreude in den Schulalltag zurückzukehren.

Zur Planung eines Bildungssemesters nehmen Sie bitte frühzeitig mit der Schulaufsicht Kontakt auf.

Folgender schematischer Ablauf informiert Sie genauer über das Vorgehen:

1. Phase: Berechtigung / Abklärung (1-2 Jahre vor Bildungssemester)

Gemäss § 35 RSV VS müssen folgende Punkte erfüllt sein:

  • Alter (bis zum vollendeten 55. Altersjahr)
  • Mindestens zehn Jahre im thurgauischen Schuldienst mit einem durchschnittlichen
  • Pensum von mindestens 50 %
  • Die letzten fünf Jahre ohne Unterbruch im thurgauischen Schuldienst
  • Bereits vor dem Bildungssemester ausreichend Weiterbildungen besucht
  • Die Stellvertretung während des Bildungssemesters muss sichergestellt werden

Falls Sie alle Punkte positiv beantworten können, sind die Voraussetzungen für ein besoldetes Semester gegeben und sie können sich der Planung der Weiterbildung widmen.

Abklärungen betreffend Lohn und Anzahl Weiterbildungswochen
Kontakt: Sibylle Niederer | sibylle.niedererNULL@tg.ch | 058 345 57 85

Ideen / Wünsche für Bildungssemester sammeln

  • Eigene Vorstellungen für die Ziele und Inhalte des Bildungssemesters entwickeln.
  • Bei Interesse an einem Platz in der Intensivweiterbildung der EDK-Ost, nehmen Sie Kontakt mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) in Rorschach auf.

Bewilligung durch Schulleitung und Schulbehörde

  • Mit der Schulleitung den Weiterbildungsbedarf ermitteln
  • Gesuch um Gewährung des Bildungssemester an die Schulbehörde stellen → 1 Jahr vor Start des Bildungssemesters

Die Schulberatung bietet den Lehrpersonen eine individuelle Beratung für die Planung und Präzisierung ihrer Weiterbildungsanliegen an.

2. Phase: Grobplaung (6-12 Monate vor Bildungssemester)

Grobplanung erstellen

3. Phase: Detailplanung (5 Monate vor Bildungssemester)

Detailplanung erstellen

  • Damit sich Schulleiter, Schulbehörde und die Schulaufsicht ein Bild der geplanten Weiterbildung machen können, muss ein Dossier der geplanten Weiterbildung erstellt werden.
  • Alle Angaben zum Inhalt des Dossiers finden Sie auf dem Informationsblatt.
  • Das Dossier ist fünf Monate vor dem Bildungssemester bei der Schulleitung einzureichen.

Prüfung des Dossiers

  • Die Schulleitung prüft das Dossier im Hinblick auf die allgemeine Schulplanung, erstellt ihre Stellungsnahme und legt es der Schulbehörde vor.
  • Nach der Bewilligung durch die Schule schickt die Lehrperson das vollständige Dossier Detailprogramm (elekronisch) bis spätestens vier Monate vor dem Bildungssemester an das Amt für Volksschule

Kontakt: Sibylle Niederer | sibylle.niedererNULL@tg.ch | 058 345 57 85

Entscheid abwarten

  • Spätestens einen Monat vor dem Bildungssemester erhalten Sie den Entscheid des Departements für Erziehung und Kultur mit der definitiven Bewilligung für Ihr besoldetes Bildungssemester.

4. Phase: Bildungssemester

In dieser Phase absolvieren Sie Ihr geplantes Bildungssemester.

5. Phase: Nachbearbeitung Lehrperson (2 Monate nach Bildungssemester)

Berichterstattung

Nach erfolgreichem Abschluss des Bildungssemesters ist die Lehrperson zur Abgabe eines Berichts über das Semester verpflichtet. Abgabetermin ist spätestens 2 Monate nach Ende des Bildungssemesters (jeweils Ende März / September).

  • Mit der Berichterstattung ist Rechenschaft über die Weiterbildung abzulegen.
  • Der Bericht gibt Auskunft über den Verlauf und die Ziele des Bildungssemesters.
  • Auf die gewählten Entwicklungsschwerpunkte wird inhaltlich vertieft eingegangen.
  • Die Weiterbildungsaktivitäten werden beschrieben, ausgewertet und reflektiert.
  • persönliche Auseinandersetzung und Einschätzungen der Weiterbildung werden schriftlich festgehalten.
  • Es soll aufezeigt werden, wie neu erworbene Kenntnisse und Erfahrungen in den Berufsalltag integriert werden können.
  • Informationen zu formalen wie auch zu inhaltlichen Vorgaben finden Sie auf dem Merkblatt zur Berichterstattung Bildungssemester Vorgaben Bericht [83.37 KB].

Auswertungsgespräch

Nach Abschluss des Bildungssemester führt die Inspektoratsperson auf der Grundlage des Berichts ein Reflexions- und Auswertungsgespräch mit der Lehrperson und der Schulleitung durch.

  • Hauptzweck: Überprüfung der Zielerreichung in den drei Gebieten mit den gesetzten Schwerpunkten und die Umsetzung des Gelernten in die Berufspraxis
  • Festlegung, welche Ergebnisse und Erkenntnisse des Bildungssemesters für Dritte zugänglich gemacht werden können
  • Überlegungen im Hinblick auf zukünftige Weiterbildungen werden angestellt

6. Phase: Nachbearbeitung Schulgemeinde