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Unterricht

Hausaufgaben

Werden Hausaufgaben erteilt, so sind sie massvoll aufzugeben und in der Wirkung und Voraussetzung bei Schülerinnen und Schülern und Eltern dauernd zu überprüfen. (Vgl. Abschnitt Hausaufgaben im Kapitel "Lern- und Unterrichtsverständnis" im Lehrplan Volksschule Thurgau.)

Lehrmittel

Arbeitsgruppe Lehrmittel

Zur Sichtung und Begutachtung von obligatorischen und weiteren, ergänzenden Lehrmitteln besteht eine ständige Arbeitsgruppe. Schulen, Schulleitungen, Lehrerkonferenzen, Fachausschüsse, Fachgruppen oder einzelne Lehrpersonen können Anregungen zur Aufnahme von Lehrmittel in den Lehrmittelkatalog einreichen. Die Arbeitsgruppe Lehrmittel prüft die Anliegen und entscheidet über die Aufnahme in den Lehrmittelkatalog. Ausserdem macht sie zu Handen des Departements für Erziehung und Kultur Vorschläge für obligatorische Lehrmittel gemäss § 33 VG.

Der Kanton Thurgau arbeitet bei Fragen zu Lehrmitteln im Rahmen der Interkantonalen Lehrmittelzentrale (ilz) eng mit den anderen Kantonen zusammen.

Lehrmittel ab Schuljahr 2018/19

Bestellung und Bezug der Lehrmittel

Lehrmittel können über den Lehrmittelshop der BLDZ (Büromaterial-, Lehrmittel- und Drucksachenzentrale) bestellt und bezogen werden.

Aktuelle Entscheide bezüglich obligatorischer Lehrmittel

Kontakt: Martin Kressibucher | martin.kressibucherNULL@tg.ch | 058 345 57 95

Lehrplan

Gemäss § 31 VG definieren die Lehrpläne die Ziele für Unterrichtsfächer und Fachgruppen. Der Erlass von Lehrplänen liegt in der Verantwortung des Regierungsrats. Sie dienen als:

  • Arbeitsinstrument für die Planung und Vorbereitung des Unterrichts
  • Orientierung über zentrale pädagogische Anliegen
  • Vermitteln von Vorschlägen und Ideen für den Unterricht
  • Koordinationsinstrument für den Übertritt in die nächste Schulstufe und für die unterrichtsbezogene Zusammenarbeit
  • Hilfe beim Überdenken und der Überprüfung des Unterrichts
  • Legitimation der Lehrperson gegenüber Eltern und Behörden (Begründen von Unterrichtseinheiten und -massnahmen)

Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 erliess der Regierungsrat per 1. August 2017 den aktuellen Lehrplan für die ganze Volksschule.

Musikalische Grundschulung

Die Musikalische Grundschulung ist eine musikpädagogische Unterrichtsform. Sie hat zum Ziel, dem Kind einen Weg zur Musik zu eröffnen. Sie ist als Vertiefung und Ergänzung des Fachs Musik zu verstehen.

Merkblätter zur Musikalischen Grundschulung [463.45 KB]

Religion und Schule

Die Broschüre „Religion und Schule“ informiert über rechtliche und pädagogische Fragen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften.

Die Auseinandersetzung mit Religionen gehört zu den Inhlaten des Fachbereichs Ethik, Religionen, Gemeinschaft (ERG).

Bei Fragen zum Themenbereich Religion und Schule steht Ihnen das Angebot der Fachstelle Religion und Schule offen.

Schwimmunterricht

Im Lehrplan Volksschule Thurgau sind im Kompetenzbereich Bewegen im Wasser die drei Handlungsaspekte Schwimmen, ins Wasser springen und Tauchen sowie Sicherheit im Wasser zu bearbeiten. Um die geforderten Grundansprüche am Ende eines Zyklus zu erreichen, müssen die Schülerinnen und Schüler regelmässig im Wasser üben können.

Da die Voraussetzungen für das Erteilen des Schwimmunterrichts - der Zugang zu Wasserflächen mit einem vernünftigen zeitlichen und finanziellen Aufwand - nicht in allen Thurgauer Schulgemeinden gleichermassen gegeben sind, werden die Anforderungen im Kompetenzbereich Bewegen im Wasser reduziert. Es gelten verpflichtende Basisanforderungen, die von allen Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Volksschulzeit erworben werden müssen. Darüber hinaus sind die Schulgemeinden je nach ihren Voraussetzungen frei, an den weiterführenden Kompetenzen eines Zyklus gemäss Kompetenzaufbau zu arbeiten. Der Kanton empfiehlt einen über die Basisanforderungen hinaus gehenden Schwimmunterricht.

Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, im Schwimmunterricht bei mehr als 14 Schülerinnen und Schülern eine Begleitperson einzusetzen. Lehrpersonen, die Schwimmunterricht erteilen, verfügen über Kompetenzen im Rettungsschwimmen.

Basisanforderungen Ende des 2. Zyklus Alle Schülerinnen und Schüler absolvieren erfolgreich den Wassersicherheitscheck (WSC). Dieser beinhaltet folgende Kompetenzstufen:
  • Die Schülerinnen und Schüler können vom Rand ins tiefe Wasser rollen.
  • Sie können sich eine Minute an Ort über Wasser halten.
  • Sie können in frei gewählter Technik 50m schwimmen und aussteigen.
Zur Not kann eine Lehrperson den WSC ohne Übungslektionen durchführen. Falls eine Schülerin oder ein Schüler den WSC nicht besteht, soll die Möglichkeit bestehen, den Test nach einer gewissen Trainingszeit zu wiederholen.
Basisanforderungen Ende des 3. Zyklus Die Schülerinnen und Schüler können in frei gewählter Technik 100m schwimmen.

 

Sprachenkonzept

Das Sprachenkonzept Volksschule Thurgau wurde in einer breit abgestützten Arbeitsgruppe erarbeitet und mit Departementsentscheid genehmigt.

Die Schwerpunkte beinhalten u.a. die didaktischen Grundsätze des Sprachenunterrichts und das Zusammenspiel zwischen der Schulsprache Deutsch, den Herkunftssprachen und den Fremdsprachen. Das Sprachenkonzept umfasst Rahmenbedingungen und Ansätze zur Förderung von Sprachen in der Schule wie auch die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen. Zudem bietet es Grundlagen und Hintergrundwissen für Schulen, welche die Förderung von Sprachen thematisieren und umsetzen möchten.

Standardisierte Tests und Lernfördersysteme

Mit dem Lehrplan 21 wurden die standardisierten Tests durch den Lehrmittelverlag St. Gallen überarbeitet und zu neuen Produkten weiterentwickelt. So werden neben den standardisierten Tests wie «Stellwerk 8» auch Lernfördersysteme angeboten.

Standardisierte Tests

«Stellwerk 8 Version 1.0» ist der einzige obligatorische standardisierte Test im Kanton Thurgau und wird im 8. Schuljahr durchgeführt. Es ist ein webbasiertes, adaptives Testsystem zur individuellen schulischen Standortbestimmung im 8. Schuljahr. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen und Erziehungsberechtigte erhalten eine unabhängige schulische Standortbestimmung in Form eines Kompetenzprofils.
Für die Durchführungen 2019 und 2020 darf nur «Stellwerk 8 Version 1.0» eingesetzt werden.
Auf der Plattform www.jobskills.ch können die Stellwerk-Resultate mit Berufsprofilen verglichen werden. Diese Orientierungshilfe für die Berufswahl entstand in Zusammenarbeit mit Fachleuten verschiedener Berufsgruppen. Sie steht kostenlos zur Verfügung.

Lernfördersysteme

Mit Lernfördersysteme werden Lernlupe und Lernpass plus bezeichnet. Sie bilden je ein Gesamtpaket mit den Elementen Aufgabenpool, Orientierungstests, Standortbestimmung und den Planungstools als Arbeitsinstrumente für den Lern- und Lehrprozess.

Die folgende Übersicht zeigt die im Kanton Thurgau zur Verfügung stehenden standardisierten Tests und Lernfördersysteme.

Kontakt: Nicole Schallhart | 058 345 58 15 | nicole.schallhartNULL@tg.ch

Stundenpläne

Gemäss § 30 Abs. 3 VG ist der Unterricht auf Montag bis Freitagnachmittag zu verteilen. Mindestens ein Nachmittag, in Kindergarten und Primarschule darunter zwingend Mittwochnachmittag, muss unterrichtsfrei sein.

Für Kinder in der Primarschule findet der Unterricht am Vormittag in Blöcken zu dreieinhalb Stunden, für Kinder im Kindergarten zu drei Stunden statt. Die Schulgemeinden können die Blockzeit im Kindergarten um eine halbe Stunde verlängern. 

Aktuelles

Kindergarten

Primarschule

Sonderpädagogisches Angebot (Primar- und Sekundarschulen)

Sekundarschule

Stundentafeln

Im Zusammenhang der Einführung des aktuellen Lehrplans Volksschule Thurgau erliess der Regierungsrat per 1. August 2017 neue Stundentafeln.

Zeugnis

Reglement  und Handreichungen zum Thurgauer Volksschulzeugnis

Mit LehrerOffice können die offiziellen Thurgauer Volksschulzeugnisse erstellt werden. Die Nutzung von LehrerOffice ist für Thurgauer Volksschulen kostenlos. Den Registrierungscode zur Nutzung der Vollversion erhalten Sie auf Nachfrage bei roger.kemmlerNULL@tg.ch.

Betriebliche Bildung und Beurteilung

Ende Herbstsemester 2017/2018 erhalten die Sekundarschülerinnen und –schüler erstmals die im Zusammenhang mit dem Lehrplan angepassten Zeugnisse. Das Amt für Volksschule möchte die Verantwortlichen der betrieblichen Bildung (Ausbildungsbetriebe, Überbetriebliche Kurse, Berufsfachschulen) mit einem Schreiben des Amtschefs, das dem Sekundarschulzeugnis für den Bewerbungsprozess beigelegt werden kann, informieren.

Fördern und Fordern

Folgearbeiten Beurteilung

Im Rahmen der Folgearbeiten zur Umsetzung des Lehrplans Volkschule Thurgau finden verschiedene Arbeiten zum Thema Beurteilung statt

Kontakt: Roger Kemmler | roger.kemmlerNULL@tg.ch | 058 345 57 96