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Folgearbeiten Beurteilung

Im Anschluss an das grosse Lehrplanprojekt starteten im laufenden Schuljahr verschiedene kantonale Folgearbeiten (vgl. DEK-Entscheid vom 23. November 2017), unter anderem zur Beurteilung. Nachfolgend ein Einblick in den aktuellen Arbeitsstand der Aufträge Schulversuch, Dialog und Monitoring.

Schulversuch Beurteilung

Im Schulversuch Beurteilung erprobten die fünf beteiligten Schulen zwischen August 2017 bis Januar 2019 das Konzept der zweidimensionalen Leistungsbewertung und das entsprechend angepasste Beurteilungstool auf der Basis von LehrerOffice. Dabei wendeten die teilnehmenden Lehrpersonen der Versuchsschulen die zu erprobenden Instrumente in verschiedenen Bewertungssituationen in ihrem Unterricht an.

Begleitet wurde der Schulversuch durch den Fachausschuss, zusammengesetzt aus der Projektleitung, Vertretungen des Amtes für Volksschule, der Pädagogischen Hochschule Thurgau und den Schulleitungen der Versuchsschulen.

Ende Januar 2019 hat die zweite und abschliessende Befragung stattgefunden. Damit ist der Schulversuch für die fünf teilnehmenden Schulen abgeschlossen. Zusammen mit den Ergebnissen der Gruppengespräche vom Februar 2019 fliessen die Befragungsdaten in den Schlussbericht Beurteilung ein.

An dieser Stelle sei den beteiligten Schulleitungen und Lehrpersonen ein grosser Dank für das engagierte Mitdenken, für die vielen Rückmeldungen und die wertvollen Beiträge ausgerichtet.

Kontakt:

Bei Fragen zum Schulversuch steht der Projektleiter des Schulversuchs gerne zur Verfügung: Andrea Guidon, Tel: 058 345 74 41, Mail: andrea.guidonNULL@tg.ch

Dialog Beurteilung

Aufgrund der Vernehmlassungsergebnisse zum Lehrplan Volksschule Thurgau wurde beschlossen, die Beteiligten im Schulfeld sowie die Abnehmer nochmals zu ihren Bedürfnissen bezüglich der Beurteilung und der Zeugnisse zu befragen. Darum führte das Amt für Volksschule im August 2018 eine Umfrage bei den Lehrpersonen und den Schulleitungen durch. Der Rücklauf bei den Lehrpersonen lag hinter den Erwartungen des Amtes für Volksschule. Die Haupterkenntnisse zur Umfrage sind im Schulblatt vom Dezember 2018 beschrieben.

Im November 2018 wurden in drei zyklenspezifischen Workshops die Umfrage-Ergebnisse mit Vertretern und Vertreterinnen der Bildungsverbände sowie der PHTG diskutiert. Sie formulierten Optimierungsvorschläge zuhanden des Amts für Volksschule. Ausserdem wurde ein Workshop mit den Abnehmern der Sekundarschule II zu ihren Bedürfnissen an die Zeugnisse und an den Support des Amts für Volksschule durchgeführt.

Wie geht es weiter?

Die Ergebnisse der Umfrage und der Workshops werden bis Ende April 2019 im Schlussbericht Dialog zusammengefasst.

Monitoring Beurteilung

Im Monitoring Beurteilung werden die Beurteilungsgrundlagen der angrenzenden Kan-tone Schaffhausen, St. Gallen und Zürich sowie der «umliegenden» Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und Glarus gesichtet.

Zudem wird ein Überblick über digitale Datenverwaltungs- und Lernsysteme (Tools) pri-vater Anbieter erarbeitet. Dazu wurden fünf Firmen (LehrerOffice, Kompetenzraster-Netzwerk, eduPilot, IQES Lernkompass, escola) eingeladen, ihre Produkte vorzustellen. Im Zentrum stand die Frage, wie die Tools die Lehrpersonen beim Prozess der Beurtei-lung bis hin zur Notengebung im Zeugnis unterstützen.

Eine Zusammenfassung der Daten aus dem Monitoring Beurteilung ist im Schulblatt 2/2019 publiziert.

Fahrplan Beurteilungsarbeiten (ab Februar 2019)

Schulversuch, Dialog und Monitoring werden im Februar 2019 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse und Empfehlungen aus allen drei Aufträgen werden in einem Schlussbericht mit Handlungsempfehlungen zuhanden des RR zusammengefasst. Der RR wird dann, wo angezeigt, Aufträge für Anpassungen, zum Beispiel an den Zeugnisformularen oder dem Beurteilungsreglement erteilen. Diese Anpassungen werden anschliessend in eine Vernehmlassung gegeben. Im Sommer 2020 wird der RR entscheiden und - mit einem Jahr Vorlauf - kommunizieren, wie die Beurteilungsgrundlagen ab Schuljahr 2021/22 aussehen werden.